🤱 Achtsam Stillen & Kurse
Sanft. Intuitiv. Informiert.
Stillen ist mehr als Ernährung.
Es ist Beziehung, Regulation, Geborgenheit – und eine tief verwurzelte Verbindung zwischen Mutter und Kind.
Aber Stillen darf auch herausfordern. Und es darf Fragen geben.
Ich bin für dich da – mit Herz, Fachwissen und aufrichtiger Unterstützung.
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🌿 Stillbegleitung – ganzheitlich & ohne Druck
Ich begleite dich achtsam durch alle Phasen:
📌 Vom Wunsch zu stillen
📌 Über die ersten Tage nach der Geburt
📌 Bis hin zur Beikost & zum natürlichen Abstillen
Ob Vorbereitung in der Schwangerschaft, Hilfe beim Anlegen, Schmerzen, Unsicherheit oder Stillstreik – du bist mit nichts allein.
💬 1:1 Gespräche (online oder vor Ort)
📄 Inklusive Checklisten, Begleitmaterial & Stilltagebuch
📱 WhatsApp-Nachsorge bei Bedarf
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📚 Stillkurse – Wissen, das stärkt
Du möchtest dich in Ruhe vorbereiten – oder dich endlich verstanden fühlen?
In meinen Kursen bekommst du das Wissen, das dir fehlt, und die Zuversicht, die du brauchst.
Kurs: Sicherer Stillstart
🕊️ Vorbereitung in der Schwangerschaft
🧠 Anatomie, Intuition, Bindung, Probleme vorbeugen
🎧 inkl. Audio, PDF-Guide & Checkliste
Kurs: Langzeitstillen & Selbstbestimmtes Abstillen
🧷 Fakten, Emotionen, Gesellschaftsdruck
💛 Für alle, die länger stillen (oder gerne würden)
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💛 Achtsamkeit statt Druck
Hier geht es nicht um Perfektion.
Nicht um „richtig“ oder „falsch“.
Sondern um dich, dein Baby – und euren ganz eigenen Stillweg.
> Stillen darf leicht sein.
Und du darfst dir Hilfe holen.
📩 Schreib mir für ein kostenloses Erstgespräch
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🌿 Milchstau – Wenn der Fluss stockt
Ursachen, Anzeichen & sanfte Wege zur Linderung 🌼
🌿 Stilenist etwas natürliches - aber das heißt nicht, dass es immer einfach ist.
Wenn sich die Brust plötzlich hart, heiß oder schmerzhaft anfühlt,
kann ein Milchstau dahinterstecken.
Viele Mütter sind im ersten Moment verunsichert oder fühlen sich sogar schuldig.
Dabei ist ein Milchstau kein Zeichen von Versagen – sondern ein Hinweis deines Körpers, dass etwas nicht rund läuft.
Die gute Nachricht: Mit Wissen, Ruhe und der richtigen Unterstützung lässt sich ein Milchstau sanft und nachhaltig in den Griff bekommen.
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❓ Was ist ein Milchstau?
Ein Milchstau entsteht, wenn die Milch nicht richtig abfließen kann und sich in einem oder mehreren Milchgängen staut. Die betroffene Stelle fühlt sich oft hart, warm und druckempfindlich an. Manchmal wird die Haut gerötet oder es tritt leichtes Fieber auf. Meistens betrifft es nur eine Brust, selten beide gleichzeitig.
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🔍 Mögliche Ursachen – was blockiert den Fluss?
Ein Milchstau kann viele Gründe haben. Manchmal sind es offensichtliche Auslöser, manchmal auch eine Summe kleiner Faktoren. Hier die häufigsten:
Unregelmäßiges oder ineffektives Stillen
(z. B. zu große Stillabstände, flaches Andocken, wenig aktive Phasen)
Stress & Überlastung
Körperlicher oder emotionaler Druck kann direkt den Milchfluss hemmen.
Enge Kleidung oder Druckstellen
BHs, Tragehilfen oder Stillpositionen, die Milchgänge abdrücken, können Staus begünstigen.
Überproduktion oder abrupt verlängerte Stillabstände
Besonders zu Beginn oder wenn das Baby plötzlich länger schläft.
Einseitiges Stillen oder unzureichende Entleerung
Wenn eine Brust bevorzugt wird oder nach dem Stillen noch viel Restmilch bleibt.
Verkürztes Zungenbändchen (Ankyloglossie)
Ein oft übersehener, aber entscheidender Punkt:
Wenn das Baby die Zunge nicht frei nach vorne, oben oder seitlich bewegen kann, wird die Brust nicht effektiv entleert. Die Folge: Restmilch, Stau, häufiges Stillen ohne Sättigung, Schmerzen bei der Mutter.
Typische Hinweise: Knackgeräusche, häufiges Abdocken, flaches Saugen, kurze Stillmahlzeiten, geringe Gewichtszunahme, wunde Brustwarzen.
> Wichtig: Ein Zungenbändchen ist nicht immer sichtbar auffällig. Es braucht eine funktionelle Einschätzung durch Fachpersonen (z. B. Stillberaterin IBCLC, D-KSL, ggf. myofunktionelle Therapeut*innen).
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🙊 Typische Anzeichen eines Milchstaus
Spannungsgefühl oder Schmerz in einem Brustbereich
Verhärtung oder Knoten
Rötung, Hitzegefühl an der Stelle
Ggf. leichtes Fieber, Abgeschlagenheit
Baby wirkt unzufrieden oder trinkt kürzer als sonst
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🌼 Was du jetzt tun kannst – sanft & wirksam
1. Stillen – häufig und effektiv
Starte auf der betroffenen Seite.
Achte auf tiefes Andocken (ganze Brustwarze im Mund, Lippen nach außen).
Unterstütze den Milchfluss durch sanfte Brustmassage in Fließrichtung.
2. Wärme vor dem Stillen
Wärmflasche, Körnerkissen oder warme Dusche lockern das Gewebe.
Nur sanfte Wärme, 5–10 Minuten vor dem Stillen.
3. Kälte nach dem Stillen
Kühlpads oder Quarkwickel lindern Schwellung und Entzündung.
15–20 Minuten, nicht direkt auf die Haut.
4. Wechsellagerung & alternative Stillpositionen
Besonders hilfreich: „Vierfüßler-Stillen“ oder „Backenzahn-Position“, bei der das Kinn des Babys in Richtung der verhärteten Stelle zeigt.
5. Ruhe & Selbstfürsorge
Du brauchst jetzt Zeit zum Heilen – nicht Funktionieren.
Trinke ausreichend, iss leicht und nahrhaft, gönn dir Unterstützung.
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⚠️ Wann solltest du fachliche Hilfe holen?
Wenn der Milchstau sich nach 24–48 Stunden nicht bessert
Bei steigendem Fieber (> 38,5 °C) oder Schüttelfrost
Wenn das Baby weiterhin unruhig, ineffektiv oder zu kurz trinkt
Wenn du den Verdacht auf ein verkürztes Zungenbändchen hast, wende dich an eine erfahrene Still- und Laktationsberaterin (z. B. IBCLC oder D-KSL) mit Fachwissen im Bereich oraler Restriktionen. Viele medizinische Fachkräfte (z. B. HNO oder Kinderärzt*innen) sind in diesem Bereich nicht funktionell geschult. Sie beurteilen oft nur optisch, ob ein Bändchen "zu kurz" ist, statt die Funktion zu prüfen.
> 🧠 Wichtig zu wissen:
Selbst wenn du bereits bei einem Zungenband-Freischnitt warst – das allein reicht oft nicht aus.
Die Vor- und Nachsorge ist genauso wichtig wie der Eingriff selbst. Warum?
– Vorher braucht das Baby Vorbereitung: z. B. myofunktionelle Übungen, sanfte orale Stimulation oder Osteopathie, damit es die neue Beweglichkeit überhaupt nutzen kann.
– Nach dem Eingriff muss gezielt begleitet werden: durch Stillberatung, Bewegungsübungen, ggf. therapeutische Unterstützung.
⚡ Ohne diese Begleitung war der Schnitt häufig umsonst.
Die Beschwerden bleiben oder kommen zurück, weil das Gewebe erneut verkleben kann oder die Zunge nicht gelernt hat, sich neu zu bewegen.
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⚠️ Hinweis zu Massage bei Milchstau
Sanfte Massagen können den Milchfluss unterstützen – besonders während oder direkt vor dem Stillen. Wichtig ist, dass die Massage achtsam und ohne starken Druck ausgeführt wird. Grobes Kneten oder hartes Ausstreichen kann das Gewebe reizen und im schlimmsten Fall eine Brustentzündung fördern.
💡 Tipp: Kreisende Bewegungen mit flacher Hand oder sanftes Ausstreichen in Richtung Brustwarze – immer im Einklang mit dem eigenen Körpergefühl.
Wenn du unsicher bist oder bereits starke Schmerzen/Fieber hast, hol dir bitte fachliche Unterstützung – z. B. durch eine erfahrene Stillberaterin.
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💖 Zum Schluss
Ein Milchstau ist belastend, keine Frage. Aber er ist auch eine Einladung, genauer hinzuschauen: auf dein Stillverhalten, dein Wohlbefinden, dein Baby. Und manchmal bringt er Dinge ans Licht, die vorher unbemerkt geblieben sind – wie z. B. ein Zungenbändchen, das das Trinken still und heimlich erschwert.
Du bist nicht allein. Du musst da nicht "durchhalten" – du darfst dir helfen lassen.
Ich begleite Mütter in genau solchen Momenten – mit Herz, mit Fachwissen, ohne Druck.
Wenn du Unterstützung suchst oder dich austauschen willst, findest du
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